Unsere Geschichte: Kontinuität durch Wandel

Dieser Sinnspruch, den die damaligen Eigentümer von Schubert & Salzer in die Glocke des Schubert & Salzer Turms in Chemnitz eingravieren ließen, hat noch heute, 135 Jahre nach der Firmengründung, grundlegende Bedeutung. Die Schubert & Salzer Firmengruppe hat sich unter strategischen Gesichtspunkten immer wieder an die Bedürfnisse des Marktes angepasst und sich stets neuen Herausforderungen gestellt.

Unser Denken und Handeln ist lang fristig ausgerichtet. Bei uns steht nicht die kurzfristige Ertragsoptimierung, sondern die langfristige Unternehmenssicherung unseres Familienbetriebes im Fokus. Die traditionellen Werte, die unsere lange Unternehmensgeschichte prägen, dienen uns als Maßstab und Orientierung und bestimmen auch in Zukunft unsere Art zu arbeiten. Heute firmieren sich unter dem Dach der Schubert & Salzer Holding die Unternehmen Schubert & Salzer Control Systems GmbH, Schubert & Salzer Feinguss Lobenstein GmbH sowie Schubert & Salzer Data GmbH. Das „&“ der Schubert & Salzer Gruppe ist ein Symbol für die Offenheit für Kundenwünsche, für die Verbindung von Mitarbeitern und Lieferanten durch Technik mit dem Kunden.

„Lass nie die Kraft, den Willen Dir erschlaffen, vom Bess’ren Dich zum Besten aufzuraffen. Nur wenn Dein Geist nach Fortschritt immer geizt, dann lebst Du erst, es leben nur, die schaffen!“
Schubert & Salzer, Chemniz 1883

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1883

Carl Schubert und Bruno Salzer fertigen Strumpf-Wirkmaschinen in Chemnitz.

1885

Die Königliche Geschützgießerei und das Königliche Hauptlaboratorium nehmen ihre Arbeit in Ingolstadt auf.

1889

Die Firma von Carl Schubert und Bruno Salzer wird umgewandelt in die Chemnitzer Wirkmaschinenfabrik AG.

1904

Die Chemnitzer Wirkmaschinenfabrik AG wird umfirmiert in Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG. Es werden auch Fahrräder und Registrierkassen gebaut.

1918

Eingliederung der Ingolstädter Gießereiaktivitäten in die Reichswerke, aus dem 1920 die Deutschen Werke AG entstand.

1920

Die Königliche Geschützgießerei und das Königliche Hauptlaboratorium wechseln auf zivile Produkte u. a. Gussgehäuse für Ventile, später auch auf Spinnereimaschinen.

1925

Umfirmierung der Deutsche Werke AG in Deutsche Spinnereimaschinenbau AG Ingolstadt (DESPAG).

1938

Die Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG in Chemnitz erwirbt die Aktienmehrheit der DESPAG in Ingolstadt. Nach dem zweiten Weltkrieg wird der Firmensitz von Chemnitz nach Ingolstadt verlagert.

1952

Die Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG ist das zweite deutsche Unternehmen, das Feinguss herstellt.

1969

Inbetriebnahme der größten europäischen kastengebundenen Formanlage (GFA) in Ingolstadt

Kastengröße:
2800 x 1300 x 500/500 mm

1974

Fertigung der ersten Grad- und Schrägsitzventile aus Messing und Rotguss.

1980

Vorstellung des ersten Gleitschieberventils noch in Flanschbauform mit keramischen Dichtscheiben.

1983

 Gründung des Profitcenters „Mess- und Regeltechnik“ in der Schubert & Salzer Maschinenfabrik und Markteinführung des ersten funktionsfähigen Gleitschieberventils in Zwischenflanschbauweise.

1987

Die Rieter AG, Winterthur, übernimmt die Aktienmehrheit der Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG.

1991

Dr. Arnold Kawlath erwirbt die von Rieter ausgegliederten Schubert & Salzer Guss- und Armaturenbereiche. Unter der Holding Schubert & Salzer GmbH entsteht die Schubert & Salzer Firmengruppe mit den Unternehmen:
Schubert & Salzer Eisenguss GmbH
Schubert & Salzer Feinguss GmbH
Schubert & Salzer Ingolstadt-Armaturen GmbH
Schubert & Salzer Control Systems GmbH

Die Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG firmiert in Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG um.

Der Name Schubert & Salzer verbleibt für die Guss- und Armaturengesellschaften.

1991

Erwerb der Feingusswerke Lobenstein GmbH, Thüringen.

Erwerb der Sphärogießerei der GISAG AG in Leipzig.

1992

Grundsteinlegung für den Gießereineubau in Leipzig Investitionen von rund 75 Mio € fließen in den Neubau von Gebäuden sowie in die größte europäische kastengebundene Formanlage (Heinrich-Wagner-Sinto-Formanlage).

Kastengröße:
2500 x 1600 x 500/500 mm

1992

Schubert & Salzer programmiert erstmalig ERP-Lösungen.

1993

Der Firmensitz der Feingießerei Ingolstadt wird nach Lobenstein verlegt.

1994

Erwerb der zweitältesten deutschen Gießerei, der Eisenwerk Erla GmbH in Sachsen, gegründet 1330.

1994

Gründung der Tochtergesellschaft Schubert & Salzer UK Ltd.

1995

Veräußerung der Schubert & Salzer Großteile-Eisengießerei in Leipzig an die Georg Fischer AG, Schaffhausen.

1995

Neubau der Gießerei in Erla. Die verbleibenden Gießereiaktivitäten werden von Ingolstadt nach Erla verlagert.

1996

Alle angemieteten Gebäude in Ingolstadt werden aufgegeben; Bezug des neuen eigenen Firmengeländes in der Bunsenstraße 38.

1997

Gründung der Tochtergesellschaft Schubert & Salzer France SARL.

1998

Gründung der Schubert & Salzer Data GmbH.

1998

Veräußerung der Schubert & Salzer Ingolstadt-Armaturen GmbH an den britischen DELTA-Konzern.

1999

Gründung der Tochtergesellschaft Schubert & Salzer Inc., USA.

2001

Start einer eigenen Elektronikentwicklung für Industrieventile.

2002

Zweite Produktgeneration der ERP-Lösung dataSystems.

2004

Die Schubert & Salzer Firmengruppe wird ein reines Familienunternehmen.

2007

Entwicklung des ersten digitalen Stellungsreglers.

2007

Gründung der Tochtergesellschaft Schubert & Salzer Benelux BVBA/SPRL.

2010

Entwicklung der Baureihe Kugelsektorventile.

2011

Gründung eines Liaison-Office in Mumbai, Indien.

2013

Markteinführung des ersten elektrischen Motorantriebs.

2015

Erwerb der Baureihe Segmentplattenventile der Firma damko.

2017

Gründung der Tochtergesellschaft Schubert & Salzer India Private Limited.

Schließung des Liaison-Office in Mumbai, Indien.

2017

Rapid Prototyping 3D-Druckverfahren zur Herstellung kleiner Losgrößen komplexer Bauteile in der Feingießerei in Bad Lobenstein.

2018

Relaunch der ERP-Lösung dataSystems.